Reiner Steck Skulpturen
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Maskenball

Der Maskenball entstand im Sommer und Herbst 2008 am Konstanzer Strandbad Horn. Seinen Namen bekam diese Figur deswegen, weil sich in ihr viele Gesichter zeigen. Doch eine kleine Bewegung des Betrachters sorgt dafür, dass das gerade erkannte Gesicht verschwindet. Dafür tritt  ein Neues ins Blickfeld.

Es ist dieses Zeigen und Verstecken, dass die Assoziation an den venezianischen Maskenball nahelegt. Dort sind die Tänzer nie ganz maskiert, die Maske darf durchaus einen kurzen Moment fallen und die Gelegenheit zu Erkennen geben.



Stärker als bei früheren Werken gehen im Maskenball die verschiedenen Gesichter des Steins fließend ineinander über.

Auffallend ist, wie die Bearbeitung des Materials wechselt. Einerseits wird der Alabaster glatt behauen und glänzend poliert, an anderen Stellen bleibt der Stein unbearbeitet. Seine ursprüngliche Natur bleibt so trotz aller Arbeit des Künstlers sichtbar. Nur stellenweise offenbart der Stein sein Wahres Gesicht ohne Maske. 




 



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